Heute werde ich mich mit der Fotografie auseinandersetzen, da sie ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist.

Fangen wir mal mit der Frag an: Was genau ist Fotografie bzw. Photographie? Es ist ein Verfahren, bei dem ein Lichtbild auf ein lichtempfindliches Medium projiziert wird.  Es gibt Unterschiede zwischen der analogen und der digitalen Fotografie. Bei der Analogfotografie wird das Lichtbild auf dem lichtempfindlichen Medium des Bildes dauerhaft gespeichert,  bei der Digitalfotografie wird das Bild in digitale Daten gewandelt und gespeichert. Beim dauerhaften Lichtbild, das beim fotografischen Verfahren entsteht, kann es sich entweder um ein Positiv oder ein Negativ auf Film, Folie, Papier oder anderen fotografischen Trägern handeln. Fotografische Aufnahmen werden unter anderem als Abzug, Vergrößerung, Filmkopie oder als Ausbelichtung oder Druck von digitalen Bild-Dateien vervielfältigt. Bis ins 20. Jahrhundert hinein verstand man unter Fotografie alle Bilder, die rein durch Licht auf einer chemisch verwendet und ist ein modernes Medium. Die Fotografie kann in künstlerische, technische (Fototechnik), ökonomische (Fotowirtschaft) und gesellschaftlich-soziale (Amateur-, Arbeiter- und Dokumentarfotografie) Aspekte unterteilt werden. Außerdem wird sie in den Bereichen des Journalismus und der Medizin gebraucht.

Der Kunstcharakter war lange sehr umstritten, ist allerdings seit der fotografischen Stilrichtung des Pictorialismus um die Wende zum 20. Jahrhundert nun nicht länger bestritten. Inzwischen ist sie Gegenstand der Forschung und Lehre in der Kunstgeschichte und der Bildwissenschaft. Einige ordnen die Fotografie der Medien- oder Kommunikationswissenschaft zu, doch auch diese Zuordnung ist umstritten. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts fand der Wandel von der klassischen analogen (Silber-)Fotografie hin zur Digitalfotografie statt. Durch das Aufkommen der Digitalfotografie fand ein weltweiter Zusammenbruch der Industrie für analoge Kameras und Fotolabore sowie Verbrauchsmaterialien wie z.B. Filme, Fotopapier und Fotochemie statt. Die Fotografie unterliegt dem Fotorecht; das bedeutet, dass die Bildrechte der Urheber der Fotografien zu beachten sind.

In diesem Zusammenhang verwende ich Fotovorlagen als Basis meiner Gemälde, die ich anschließend digital verändere, zusammenschneide und weiterentwickle, bis das eigentliche Foto nicht wieder zu erkennen ist. Hinzu kommen die Anwendung von Öl- und Acrylfarben und die damit einhergehende Abwandlung der ursprünglichen Bildvorlagen. Einige meiner neueren Werke, die Mixed Media Collagen, basieren ausschließlich auf der Grundlage von Fotografien. Da ich mich sehr für die fotorealistische Malerei interessiere, liegt es nahe, dass mich die Fotografie ebenfalls interessiert und dass ich mich damit im Zusammenhang mit meiner Arbeit gerne und häufig auseinandersetze. Oft nehme ich selbst die Kamera in die Hand und suche nach passenden Motiven für die Fotovorlagen meiner Gemälde und Collagen. Ich habe wirklich sehr viel Spaß daran und bin stets bemüht mich auch in diesem Bereich weiter zu entwickeln.